Kontaktlinsen und Linsen Info

farbige Kontaktlinsen

Physiologische Kontaktlinsen

Die Kontaktlinsen müssen so augewählt werden, dass die normale Funktion des Auges und seiner Adnexe so minimal wie möglich beeinträchtigt werden. Somit dürfen die Kontaktlinsen, egal ob weiche oder harte Kontaktlinsen keine Nebenwirkungenn haben.

Nebenwirkungen von Kontaktlinsen

Eine gute Kontaktlinsenhygiene ist die beste Grundlage für die Vermeidung von Nebenwirkungen. Bitte beachten Sie darum die unten aufgeführten Besonderen Hinweiseund befolgen Sie immer die Ratschläge Ihres Kontaktlinsenspezialisten. Bei jeder Veränderung des Tragekomforts Ihrer Kontaktlinsen, sowie beim Auftreten von übermässigem Tränenfluss, bei starker Rötung, einer Sehverschlechterung oder einer allergischen Reaktion nehmen Sie die Kontaktlinsen sofort ab und melden Sie sich bei Ihrem Kontaktlinsenspezialisten. Missachten Sie diese Anweisungen, kann es zu irreparablen Schädigungen Ihrer Augen kommen.

Besondere Hinweise: Beachten Sie unbedingt die folgenden Hinweise. Die Nichtbeachtung kann zu einer Beeinträchtigung des Sehvermögens, und zu Augenschäden oder -infektionen führen.

• Führen Sie nach jedem Tragen eine Reinigung Ihrer Kontaktlinsen durch (ausser bei Tageslinsen) und desinfizieren Sie sie anschliessend. Beachten Sie hierbei die Gebrauchsanweisung des Kontaktlinsenpflegemittels.
• Beziehen Sie auch die Aufbewahrungsbehälter Ihrer Kontaktlinsen in die tägliche Reinigung mit ein. Erneuern Sie die Behälter regelmässig, gemäss den Angaben des Herstellers. Unsere Empfehlung liegt bei 2 Monaten. Nach dieser Zeit ist das Infektionsrisiko zu gross.
• Überschreiten Sie nicht die für Ihre Kontaktlinsen empfohlenen täglichen Tragezeiten. Normale Tragezeiten Überschreiten nicht 12 Stunden. Ausser Sie tragen Kontaktlinsen für Tag und Nacht. Solche Produkte heissen:

- Pure Vision von Bausch & Lomb
- Focus Night & Day von Ciba Vision

Wichtige Tipps für Träger von Kontaktlinsen

Wissen Sie, was ist am wichtigsten ist, wenn Sie erstmals Kontaktlinsen ausprobieren?

Es ist ganz einfach: Eine gute Kontaktlinsenpflege ist für die Gesundheit Ihrer Augen unerlässlich.
Damit Sie vom Tragen der Kontaktlinsen so viel wie möglich profitieren, müssen die Linsen jederzeit sauber und bequem sein. Tragen Sie die Kontaktlinsen nicht länger als Ihr Kontaktlinsenspezialist es empfohlen hat. Wenn Sie bei der Handhabung und beim Tragen der Kontaktlinsen einige sehr einfache Regeln einhalten, die Ihnen Ihr Kontaktlinsenspezialist beibringt, sollten Sie absolut klar und problemlos die Linsen tragen und sehen können. Wenn sich Ihre Sehschärfe verschlechtert, wenn sich Ihre Augen unangenehm anfühlen oder sich röten, stellen Sie das Tragen der Kontaktlinsen sofort ein und kontaktieren Sie bitte sofort Ihren Kontaktlinsen spezialisten.

Angaben auf Kontaktlinsen Packungen

Auf einer Packung von Kontaktlinsen stehen meist verschiedene Angaben. Als erstes Beispiel hier die
Tageslinsen von Focus Dailies:
Stärke oder Wirkung der Linsen -4.75
Dicke der Linsen ct 0.100
Durchmesser bzw. Grösse der Linsen DIA 13.8
Fortlaufende Produktionsnummer LOT C0039148
Ablaufdatum. Wann die Linsen unbrauchbar werden! EXP 2012/02
Als nächstes Beispiel hier die
Tageslinsen von Acuvue One Day:
Die Stärke -4.50
Die Krümmung bzw. der Radius der Linsen BC 8.5
Die Grösse der Linsen bzw Durchmesser DIA 14.20
Ablaufdatum. Diese Linsen nach .... nicht mehr tragen! Exp 2012/05

Wer hat die Kontaktlinsen erfunden?

1508 etwa schilderte Leonardo da Vinci mit einem kompletten Diagramm eine optische Methode, wie ein Auge in eine Schale, die Wasser enthält, eingetaucht werden kann. Seine Zeichnungen ergaben, dass es sich hierbei um ein kombiniertes optisches System handelt: Auge, Flüssigkeitslinse, Glas.

1636 beschrieb Rene Descartes eine Röhre, die mit Wasser gefüllt ist, an deren einem Ende sich ein Glas befindet und deren anderes Ende vor das Auge gebracht wird.

1801 versuchte Thomas Young zu beweisen, dass die Hornhaut bei der Akkommodation unbeteiligt ist, indem er ein Auge in die mit Wasser gefüllte Konkav-Endfläche einer Linsenverbindung tauchte.

1827 erwog der englische Physiker John F. W. Herschel die Möglichkeit, optische Fehler des Auges durch Gläser, die dem Auge unmittelbar aufliegen, besser als mit sphärischen Linsen zu korrigieren. 1829 schrieb Herschel: "In gewissen Fällen, wenn ein Fehler der Hornhaut bestätigt ist, wäre es interessant zu untersuchen, ob etwa durchscheinende tierische Gallerte, wenn sie mit dieser Haut
in Verbindung gebracht und durch eine Kapsel aus Glas festgehalten würde, nicht das Sehen deutlich machen könnte oder ob es nicht möglich wäre, unmittelbar einen Abguss der Hornhaut zu erhalten".

1886 berichtete Galczowski auf dem VI. Kongress der französischen ophthalmologischen Gesellschaft über die therapeutische Verwendung einer den Kontaktschalen ähnlichen Vorrichtung. Er verwandte kleine Gelatineblättchen, die unmittelbar auf den Bulbus gebracht wurden.

1887 liess Saemisch von Müller in Wiesbaden eine Skleralschale anfertigen, allerdings ohne
optische Korrektur. Diese Schale schützte das Auge eines Patienten bei einer beginnenden Keratitis e lagophthalmo vor Austrocknung, da die Lider durch ein Karzinom fast völlig zerstört waren. Das
andere Auge war erblindet. Diese Schale wurde 21 Jahre Tag und Nacht getragen.

1888 veröffentlichte der Züricher Ophthalmologe Fick seine Versuche mit Skleralschalen zur Korrektion des Astigmatismus. Die Schalen liess er zur besseren Verträglichkeit nach Gipsabdrücken von Leichenaugen herstellen. Fick erkannte bereits, dass mit seinen Kontaktschalen jede
Brechungsanomalie der Hornhautoberfläche korrigierbar sei. Er trug seine Schalen 2
Stunden. Anfangs versuchte er geblasene Schalen von Müller in Wiesbaden, später wandte er sich an Ernst Abbe bei Zeiss und erhielt auch von dort Schalen. Seine Arbeit lautete "Eine Kontaktbrille". Die Schalen hatten einen Skleralteil und wogen rund 0,5g. Die ersten Versuche hatte Fick 1887
angestellt. Er ist der erste, der mit unsichtbaren Augenschalen zur Sehverbesserung praktisch arbeitete. Er zählt als der praktische Erfinder der Skleralschale.

1888 experimentierte E. Kalt, Ophthalmologe in Paris, mit Kontaktschalen bei Keratokonus. Seine geschliffenen Schalen wurden von Verlin in Paris hergestellt. Es waren die ersten Korneal schalen ohne Skleralteil. Diese Linsen waren ähnlich den heutigen Korneal linsen, lediglich mit dem Unterschied, dass sie aus Glas und nicht aus Kunststoff bestanden. Kalt zählt als der praktische
Erfinder der Korneallinse.

1889 erschien die Dissertation von August Müller aus Gladbach, "Brillengläser und Hornhautlinsen". Er studierte an der Kieler Universität. Skleralschalen liess er sich vom Optiker Otto Himmler in Berlin schleifen. Er hatte eine Myopie von -14.00 sph Dioptrien und konnte die Schalen 30 Minuten beschwerdefrei tragen. Als Müllers Arbeit in Druck stand, wurde ihm die Arbeit Ficks bekannt. Müller schreibt in treffender Weise: "Wenn man der einen Seite einer Linse dieselbe Form gibt, die die Vorderfläche des Augapfels hat, so muss diese Linse, wenn sie auf den Augapfel gebracht wird, dort
festhaften, denn sie wird einmal durch Adhäsion, vor allem aber durch die Kappillarattraktion, die durch Ansammlung von Tränenflüssigkeit zwischen dieser Linse und dem Auge entsteht, festgehalten.
Wenn ich in der vorderen Fläche dieser Linse dann eine entsprechende Krümmung gebe, so ist klar, dass ich auf diese Weise eine Refraktionsanomalie korrigieren kann.
Von allen den Eigenschaften, welche uns die Brille so lästig machen, ist dasselbe vollständig frei. Es wird aber optisch auch viel vollkommener sein als die erste Brille.

1890 verwandte de Weeker Glasschalen zum Schutze des operierten Auges.

1892 behandelte B. E. Sulzer, Ophthalmologe in Genf, Patienten mit Skleralschalen. Anfangs beschäftigte er sich mit den geblasenen Schalen nach Fick. Später liess er sich Schalen schleifen.

1894 Prioritätsstreit Fick - Sulzer. Damals wurden Skleralschalen Sulzerschalen genannt. Fick legte dagegen "Verwahrung" ein.

1896 konstruierte sich Lohnstein, ein Arzt, der an Keratokonus litt, eine "Wasserbrille" (Hydrodiaskop). Ein Kasten, gefüllt mit Wasser, objektseitig Glas, wurde vor den Augen befestigt. Mit dieser Konstruktion konnte Lohnstein seine Arzttätigkeit wieder aufnehmen. In den folgenden Jahren wurden geblasene Skleralschalen von Müller, Wiesbaden, weiterentwickelt, während Zeiss geschliffene Skleralschalen herstellte. Die geblasenen Müller-Welt-Schalen waren wohl besser verträglich, während die geschliffenen Zeiss-Schalen in bezug auf die optischen Qualitäten überlegen waren. Die Schalen von Müller-Welt, Stuttgart, nahmen eine Mittelstellung ein, geblasener Skleralteil mit geschliffener Kornealwölbung.

1908 verwandten Pagenstecher und Axenfeld Skleralschalen von Müller, Wiesbaden, zur Therapie des Keratokonus.

1911 stellte Zeiss auf Anregung von V. Rohr 4 verschiedene Modelle von Skleralschalen her. Alle hatten den gleichen Skleralteil mit dem Krümmungsradius von 12 mm und waren als Anpass-Satz deshalb nicht ideal.

1912 benutzen V. Rohr und Stock eine Glaskornea, um Fehlsichtigkeit hervorzurufen.

1927
Auf Anregung von Heine stellte die Firma Zeiss einen grösseren Probiersatz mit Skleralteilen verschieden grosser Krümmungsradien zusammen.

1929
machte Csapody, Budapest, erstmalig einen Abguss am lebenden Auge.

1933
gelang es Dallos, Budapest, erstmalig Abgüsse vom lebenden Auge herzustellen, die sich nicht deformierten.

1946
Heinz Wöhlk aus Kiel stellte eine Korneal linse aus Kunststoff mit +8,0 sph Dioptrien her, die er sofort ohne Beschwerden 8 Stunden tragen konnte. Er trug seit 1936 von Heine in Kiel angepasste
Zeiss-Skleralschalen von +6,0 sph Dioptrien. Die Tragezeit von nur 2 Stunden befriedigte ihn nicht. Als Techniker (Konstrukteur im Maschinenbau) kam er auf die Idee, Skleralschalen aus Acrylglas (PMMA) herzustellen. Aus rationellen Gründen sann er darauf, die Lagerhaltung gering zu halten.
Er typisierte die Skleraformen und liess den Korneal teil frei. In diesen freien Teil konnte er die Korneal teile mit entsprechenden Brechkraft in der Form von Uhrgläsern einsetzen. Die Lagerhaltung wurde dadurch bedeutend vereinfacht. Bei diesen Arbeiten kam er auf den entscheidenden Einfall, sich lediglich einen solchen Korneal teil, der seiner Hornhautkurve entsprach, sorgfältig am Rande abzurunden und auf die Hornhaut zu setzen.

1948 entwickelte unabhängig von Wöhlk Kewin M.Tuohy, Techniker bei Obrig in Kalifornien, eine Korneal linse aus Kunststoff. Sie hatte einen Durchmesser von 1 1 mm und war bei einer Planwirkung 0,3 mm dick.

1951 erschienen die Wöhlk-Linsen mit einem Standarddurchmesser von 9,85 mm. Sie wurden aber auch schon mit einem Durchmesser von 8 mm bis 11 mm hergestellt und geliefert. Ganz kurz einen
Vergleich mit einer Mikro-Korneal linse von 7,5 mm Durchmesser und der Tuohy-Linse von 1948. Die Mikro-Linse ist 45 % kleiner als die Tuohy-Linse und bedeckt 58 % weniger Hornhautfläche bei entsprechend geringerem Gewicht.

1955
schuf Norman Bier die Kontourlinse mit einem Standarddurchmesser von 9,65 mm, allerdings auch von 8,O mm bis 10,5 mm.

1958 konstruierte I. W. Collins die Korneal-Bifokal-Linse. Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Die Korneal linsen werden jetzt entweder gepresst oder gedreht. Als
Material wird meist Polymethylmetacrylit verwandt.

1961 erfand Otto Wichterle die heutigen weichen Kontaktlinsen. Er verkaufte anschliessend seine Erfindung an Bausch & Lomb.

Ablagerungen auf Linsen

Generell kann festgestellt werden, dass auf formlabilen bzw. weichen Kontaktlinsen hartnäckigere Ablagerungen häufiger zu beobachten sind, als auf formstabilen bzw. harten Linsen.
Starke Ablagerungen auf Kontaktlinsen führen zu Sehleistungsstörungen bis zu einem Sehausfall von bis zu 30 Prozent.
Beim Tragen der Linsen bildet sich jeden Tag eine dünne Schicht von Belägen. Dies können sein:

Proteine
Sie können zu einer allergischen Konjunktivitis führen

Lipide
Sie bewirken eine schlechte Benetzbarkeit der Oberfläche, was zu mechanischer Irritation und Aufreissen des Tränenfilms auf der Linsenvorderfläche führen kann.

Mucine
Sie erhöhen die Bindungsfähigkeit für kationische Fremdstoffe

Anorganische Salze - Kalziumkarbonat Kalziumphosphat
Führen zu einer mechanischen Irritation und zerstören die Linsenmatrix

abgestorbene Hornhautzellen und Mikroorganismen
erhöhen die Infektionsgefahr

Stoffe aus dem Umfeld des Auges
Mascara, Kosmetika, Haarspray, Hautfett, Nikotin, Eisenpartikel, Staubpartikel, Kaliumsalze führen zu Reduzierung der Linsenverträglichkeit

Mischablagerungen
Calculi- aus Lipiden und Proteinen, die in einer Kalziumsalzmatrix eingebettet sind, bestehend Jelly Bumps - aus Proteinen, Lipiden und Mucinen zusammengesetzt.

Eine verkratzte Kontaktlinsenoberfläche begünstigt in hohem Masse die Anlagerung von Belägen. Es sollte daher darauf geachtet werden, daß die Linsenoberflächen unverletzt bleiben. Gegebenenfalls sollten verkratzte Oberflächen aufpoliert werden.

Kontaktlinsen tragen bei Erkältung

Um sich optimal vor Krankheiten, Viren und Erregern zu schützen, ist die Hygiene besonders wichtig. Einige Pflegemittel sind für intensivere Reinigung und Desinfektion besonders geeignet. Wir empfehlen Ihnen die besonders intensiv und wirksam reinigenden Peroxyd Pflegemittel:

-Easy-Sept von Bausch & Lomb Wasserstoffperoxyd Reiniger welcher innerhalb 6 Stunden die Kontaktlinsen intensiv desinfiziert und neutralisiert
-Oxysept Comfort von AMO Wasserstoffperoxyd Reiniger welcher innerhalb 6 Stunden die Kontaktlinsen intensiv desinfiziert und pflegt
-Blue Vision von CIBA VISION Wasserstoffperoxyd Reiniger welcher innerhalb 6 Stunden die Kontaktlinsen intensiv desinfiziert und aufbereitet
-Purell Handreiniger ohne Wasser, innerhalb von 15 Sekunden werden 99% aller Bakterien abgetötet

Diese besonders intensiv reinigenden Pflegemittel können Sie für weiche Jahres- und Monatslinsen wie für halbharte Linsen verwenden.

Wir empfehlen Ihnen darum: Grippekranke tragen besser keine Linsen

Erkältete Kontaktlinsen-Träger riskieren Augenschäden. Jeder zweite bekommt bei Erkältungen eine Bindehautentzündung, jeder zehnte eine Hornhautentzündung. Bei Schnupfen wandern die Keime von der Nase über die Tränenwege ins Auge und setzten sich an den Linsen fest. Deshalb immer während der Erkältung eine Brille tragen.

Durchmesser

Die nachfolgenden Angaben sind Empfehlungen für die Auswahl der ersten Linsen und sind nach schematischen Gesichtspunkten erstellt. Sie sollen dem KL-Anpasser die Auswahl der ersten Probelinse erleichtern. Auf jeden Fall muss die Probelinse auf der Cornea beurteilt und mit anderen KL verglichen werden! Über diesen für die Anpassung sehr wichtigen Faktor wurden von Spezialisten schon lange Diskussionen geführt und die unterschiedlichsten Meinungen vertreten. Grundsätzlich ist dazu zu sagen:
Der Durchmesser der KL bestimmt neben der Anpassart ganz wesentlich die Haftung der KL und den Flüssigkeitsaustausch unter derselben. Der zentrale Linsensitz ist die wichtigste Grundlage für ein gutes Sehen (wobei zu bedenken ist, daß der KL-Interessent die KL tragen möchte, um gut damit zu
sehen), während der Flüssigkeitsaustausch unter der KL die Voraussetzung für die Möglichkeit, eine KL tragen zu können, überhaupt erst gibt.
Je grösser der Gesamtdurchmesser der KL gewählt wird, umso besser wird die Stabilisierung der KL auf der Cornea sein, umso schwieriger wird aber auch die Tränenzirkulation unter der KL. Hier gilt es, den besten Kompromiss zu schliessen. Falsch wäre es, grundsätzlich aus Gründen der Verträglichkeit
eine Minilinse anzupassen, weil der KL-Träger auf Grund der dauernden Randreflexe ein wenig komfortables Sehen hätte. Das wichtigste Kriterium für die Auswahl des KL-Durchmessers ist die vertikale Lidspaltenweite bei Primärstellung der Augen, gemessen über die Pupillenmitte .